Markenfetischisten, Branding und Labels

Morgens höre ich einen Radiosender, benutze Zahncreme und diverse andere Verbrauchsgüter der Kosmetikindustrie, trinke Kaffee mit Milch und laufe in Full-Support-Laufschuhen durch die Gegend. Auch wenn ich als Konsumentin keinen Wert darauf lege, Markennamen umgeben mich von früh bis spät und jedes noch so kleine Ding verrät mir seinen Hersteller.

Nun stelle ich selber Dinge her, die ich gerne verschenke und verkaufe und bei denen es mich mit Stolz erfüllt, wenn andere sie mögen und benutzen. Je mehr, desto besser. Damit nicht nur ich voller Stolz mein Sammelsurium präsentiere, sondern die einzelnen Dinge auch auf mich verweisen habe ich mich für ein Branding entschieden.

Durch das Branding soll noch deutlicher werden, was meine Dinge sind: aus gesammelten Ideen und Material, nachhaltig und aufwertend recycelt (=upcycling), handgemacht und jedes ein Unikat.

Wie bringe ich all dies nun in meinen Dingen unter? Mit einem kleinen Label. Und schwupp: kurze Recherche im Internet, online bestellt und nach wenigen Tagen sind meine Stofflabel im Briefkasten. (Ich wurde günstig fündig bei http://www.dortex.de , da gibt es im einfachen kleinen Format 50 Stück für 14€) Jetzt kommt der langwierige Teil: in jedes Ding wird ein Label eingenäht, festgeklebt oder angetackert. Eine entsetzliche fummellige Fleißarbeit, schlimmer als kleine Knöpfe annähen.

Natürlich gehört zum Branding auch dieser Blog, tägliche Kommunikation und öffentliche Präsenz. Also: bis bald!

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